8.) Wabenhonig

 

Produktion von Wabenhonig und Bienenbrot mit Wabenhonigbüchsen:
Mit einer völlig neuen Methode kann dieser jetzt rationell und einfach gewonnen werden. Es ist dazu keine besondere Technik oder Betriebsweise erforderlich. Die Wabenhonigbüchsen passen in jeden Rahmentyp und werden mit einem Rasthalter ausgerichtet und gesichert. Die Wabenhonigbüchsen haben am Boden eine normale Kunststoffmittelwand eingespritzt. In der Hauptbauzeit und während der Tracht werden die bewachsten Zellen wie normale Waben ausgebaut, mit Honig vollgetragen und verdeckelt. Mit einem honigdichten Deckel wird die Wabenhonigbüchse verschlossen. Lässt man Pollen eintragen, so gewinnt man das sogenannte "begehrte Bienenbrot"!
Nach der Fermentierung des Pollens werden die Zellen mit Honig ausgefüllt und verdeckelt. Die Rasthalter können in jedes Wabenmaß schnell und einfach eingebaut und so immer wieder verwendet werden. Das Besondere ist, dass die Wabenbüchsen quer zum Rahmen eingeschoben werden. Der Abstand von Wabe zu Wabe ist nur 7mm. In einen D.N.-Rahmen passen 34 Wabenhonigbüchsen. Durch den geringen Abstand kann die Kö die Zellen nicht bestiften, so dass das Bienenbrot gezielt im Brutraum oder auch über Absperrgitter im Ho-Raum gewonnen werden kann. Die Wabenhonigrähmchen können mit der 1. Blütentracht eingehängt werden und man kann bis Ende der Tracht produzieren. Sie sind eine ideale Lösung für Melizithosehonig und für schwer zu schleudernde Honige. Die Rähmchen können in der Spülmaschine bei max. 50°C gereinigt und immer wieder eingesetzt werden. Die Deckel werden, wegen des Etiketts, mit lauwarmen Wasser abgespült. Zeitersparnis: Einlegen und Entnehmen von 080 gegenüber der normalen Honiggewinnung = über 75%. Verkaufspreis = ca. das Doppelte gegenüber Honig. Bei den Honigkunden, Alergikern und Heuschnupfenpatienten kommt er sehr gut an und hat gute Heilwirkungen. Auch ist er als Werbegeschenk sehr willkommen und wirksam.

 


Bild 17

Die Oberlatte des Rahmens wird mit 2 Schrauben so eingestellt, dass sich die Büchsen leicht einschieben lassen. Der Rasthalter ist so ausgelegt, dass der Abstand der Honigbüchsen 7 mm ist. Dadurch erfolgt keine Einstiftung und die Ho-büchsen werden glatt mit dem Büchsenrand verdeckelt.



Bild 17:
(1) = DN-Rähmchen
(2) = Spax-Schraube zum Anlegen von (4)
(3) = Rasthalter
(4) = Wabenhonigbüchse