1.)
Umsteckverfahren Jenter
| ausgezeichnet
mit der | - Goldmedaille Apimondia Warschau 1987 |
| | - Jahn Dzierzan Goldmedaille in Rio |
| | - Balkan-Goldmedaille in Belgrad |
Kurzbeschreibung
des
Umsteckverfahrens (Handhabung):
Jede
vierte Zelle hat ein
Passloch, also insgesamt 112, in welche die Einsteckzellen (EST)
eingesteckt
werden. Diese werden mit einer Abdeckplatte abgedeckt, damit sie nicht
verbaut
werden oder kein Honig oder Pollen eingetragen wird. Das Wabenprofil
wird das
1. Mal mit Honig bestrichen, das Wabengitter mit Absperrgitter
aufgesteckt und
die Kö eingelassen. In wenigen Stunden ist die Eiablage bis zu 99%
beendet. Das
Absperrgitter wird am anderen Tag wieder abgenommen und die
Reinzucht-Kö ist
wieder frei. Nach ca. 3 Tagen schlüpfen die Larven. Die EST mit den
frisch
geschlüpften, winzigen Larven werden mit einem Stecker berührungslos
in
die Weiselnäpfchen umgesteckt. Es können auch dreitägige Eier
umgesteckt
werden. Das Weiselnäpfchen und EST wird in den Zellenträger gerippt
eingesteckt
und das Ganze auf den Zellenträger glatt im Rahmen aufgesteckt. Die
Zellenträger glatt sind in eine normale Zuchtlatte eingeklebt (s. Punkt
3:
Verschulkäfig). Am 10. bis spätestens (11.) Tag werden die
schlupfreifen Kö-zellen
in Verschulkäfige oder Schutzzellen verschult, (geschützt). Die
Weiterverarbeitung der Kö-zellen oder geschlüpften Kö geschieht wie
seither.
Wenn das Pflegevolk stark und mit viel Jungbienen besetzt ist, dann ist
gleich
der erste Zuchtversuch mit dem Umsteckverfahren ein voller Erfolg und
für jeden
Imker ein großes Zuchterlebnis.
Ein
90igjähriger Imker
berichtete: "Die ZW ist sehr gut, ich bekam so viele und
schöne
Kö, dass ich nicht mehr wusste, wohin
damit."
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Bild
1 (1)
=
Zuchtwabe, 112 Loch, bewachst (Wabenprofil) (2)
=
Wabengitter, bewachst, Arbeiterzellen = 4mm hoch (3)
=
Absperrgitter (zum absperren der Königin) (4)
=
Deckel zum Einlassen der Königin
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(6)
=
Löcher, Durchm. 5mm aufbohren (7)
Einsteckzellen
= 112 Stück Bild
3
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