Wissenschaftliche
Untersuchungen haben ergeben, dass das seitherige GR hohe Substanzverluste
aufweist und schon nach wenigen Wochen und Monaten 60%, sogar bis zu 90% seiner
Vitalstoffe verliert. Somit wird es für die Medizin und deren Heilwirkung fast
wertlos. Durch die Schaffung der Zuchtwabe für das Umsteckverfahren und dem
berührungslosen "Umstecken", konnte die GR-Produktion durch Erweiterung mit der Näpfchenplatte III
/ 116 so aktiviert werden, dass das GR
von jedem Imker sofort erfolgreich und sehr wirtschaftlich produziert werden
kann. Um schneller und sicherer zu arbeiten, werden die Zuchtwaben in sekundenschnelle
besteckt. Diese werden fast 99% bestiftet. Die 3 1/2 - 3 3/4 tägigen Larven
werden dann in 3 Näpfchenplatten eingesteckt und direkt in Anbrüter, Starter
oder ins Pflegevolk aufgelegt. Die Larven werden 3 Tage max. gepflegt und
reichlich mit GR gefüttert und kommen schwimmend und auf dem GR in die Kö -
Näpfchenplatte. Die 3 ½ tägige Larven werden mit einer Kö- Zellenplatte
abgenommen und die Larven in den Siebtrichter 2 der Abdrückeinrichtung
eingeklopft. Die Näpfchenplatte III mit GR wird in den Trichter 1 eingelegt und
der GR mit einem Abdrücker in den Trichter eingedrückt. Auf dem Trichter 1 und
2 ist unten eine 1-3 L Flasche dicht aufgeschraubt. Das Ganze ist
mit Schwergas ausgefüllt, sodass das GR mit dem Einlegen bereits
konserviert ist. Der GR läuft oder wird in die dichte Flasche eingeschabt. Mit
dem Ansteigen des GR wird der Sauerstoff total verdrängt. Sobald der GR am
Eichstrich ist, wird der Trichter abgestopft, die Flasche abgeschraubt und mit
dem Deckel fest und dicht verschraubt. Zwischen dem Eichstrich und Deckel
ist Schwergas, welches das GR 3 Jahre voll und ohne Substanzverlust konserviert.
Ist am Ende der GR-Abnahme die Flasche nicht ganz voll, so wird diese mit
Schwergas aufgefüllt und die Flasche bei der nächsten GR-Abnahme wieder auf den
Trichter aufgeschraubt und bis zum Eichstrich aufgefüllt.
Am Ende der GR-Abnahme sind alle Varroen total unter Legedruck und
können rein biologisch nach der Anschaffung der V-Wabe (kostenlos) mit den
Varroawaben, abgefangen werden. Man hat wieder apitherapiegerechte Bie-Erzeugnisse
und insbesondere ist der wertvolle GR voll konserviert und vollkommen ohne jegliche
Behandlungsrückstände. Die zusätzliche kostenlose Varroasanirung wird
bestimmt jedem Imker willkommen sein.
Allgemeine
Erfahrungen und Erkenntnis für die Produktion mit GR
Wenn die Flasche bis zum Eichstrich voll ist, lässt man diese auf dem
Tisch kurz senkrecht stehen, gibt noch etwas A-Gas nach, dass diese bis zum
Rand gefüllt ist. Der Deckel mit dem O-Ring wird in senkrechter Stellung der Flasche absolut
fest und dicht aufgedreht, fertig.
Die vollen GR-Flaschen werden im Honigraum in einem Schrank dunkel abgestellt,
sodass kein Licht hinkommt. Der GR hält so 3 Jahre ohne jeglichen
Substanzverlust. Er wurde von der Wissenschaft als Wundermittel bezeichnet und
stabilisiert den gesamten Körper, wirkt insbesondere sehr positiv auf alle Koronarkrankheiten (Herzkrankheiten), macht
den Körper wieder fit und gesund, bringt die geistige Leistung wieder in
Schwung und den Sex. Er verhindert das Altern der Haut, so dass der Mensch
älter wird und im Alter geistig frisch und auch schön bleibt.
Es ist vorgesehen, dass der GR
in einem Labor auf beste Qualität untersucht wird und von dieser Stelle der
Pharma-Industrie zugeleitet wird. Er wird in Tabletten, Ampullen und weiteren
guten Produkten zum Verkauf kommen. Den GR kann man im weiselrichtigen sowie auch
im weisenlosen Volk gewinnen. Im weiselrichtigen Volk geht die Herstellung sehr
einfach und schnell, sozusagen nebenher.
Varroa-Vernichtung
Im Anschluss und während der GR
Abnahme kann man mit einer speziellen Köderwabe die Varroa stets unter der Schadensschwelle halten. Nach Anschaffung der Wabe
ist die biologische Varroabehandlung auf unbeschränkte
Zeit stets kostenlos. Die Vernichtung ist 95-98 %. Man hat wieder apitheraphiegerechte
Bienenerzeugnisse, was sich auf den Verkauf der Bienenprodukte sicherlich gut
auswirken wird.
Produktion des GR im weiselrichtigen normalen Wirtschaftsvolk
Vorbereitung des Volkes:
Man braucht dazu keine
besonderen Vorbereitungen. Das Volk muss natürlich stark, gesund, vital und
brutfreudig sein. Am besten man schafft mit einigen auslaufenden Brutwaben = viele
Jungbienen, denn nur Jungbienen sind in der Lage maximal GR zu bringen. Die
obere Zarge über Absperrgitter muss reichlich gute Pollenhonigwaben und mit
Jungbienen stark besetzt sein.
Selbstverständlich darf das GR Volk keine angeblasenen oder versteckten Kö-zellen
haben. Es sollte, um das Volk vital zu halten, keine Schwarmstimmung aufkommen,
eine leistungsstarke „0“ oder einjährige Königin haben. Zwischen den Brutzargen
muss das normale Kö-dichte Absperrgitter sein. Man lässt in einem Normalvolk Ableger
oder in einem starken Minivolk die Näpfchenplatte III / 116 bestiften und setzt
diese mit 3 1/2 tägigen Larven über Halbrahmen ein. Es bildet sich sofort eine
Jungbienentraube auf der Wabe, so dass die Pflege der Königinnen kontinuierlich und intensiv vor sich geht. Man
kann die Völker regelgerecht auf GR
dressieren.
Die Arbeit im Volk geht normal
weiter, so dass die Honigernte und Pollenproduktion im Volk nicht gemindert
wird. Die Annahmen der GR-Latte III / 116 ist zwischen 80-100 Zellen. Ein
Näpfchen hat 0,4 - 0,6 Gramm GR. Dies hängt natürlich auch vom Wetter und der
Tracht sowie vom Können des Imkers ab.
Man kann auch zwei Zuchtlatten
zwischen zwei HO-Pollenwaben hängen, so dass keine Hablrahmen benötigt werden.
Bei Schlechtwetter oder Läppertrachten muss mit Honig gereizt werden. Die
Reizung kann von vorne über Futterteller erfolgen. Der Reizeffekt wird somit
etwas erhöht und die Futtergläser sind schnell aufgesetzt. Im Rhythmus von 3 1/2 Tagen wird die Platte
III / 116 und den gefüllten Kö-Zellen gegen eine 3 1/2 tägige neue Larvenplatte
ausgetauscht. Man kann also realistisch einfach schnell GR produzieren und
gleichzeitig ungemindert Honig ernten. Eine sehr gute wirtschaftliche Sache.
Arbeitsablauf mit Näpfchenplatte III / 116
Im weisellosen Pflegevolk:
In diesem können ca. 250 – 300
Näpfchen gezogen werden. Es entsteht jedoch eine zusätzliche Arbeit, da das
Volk im Rhythmus von ca. 14 Tagen mit auslaufenden Brutwaben über die gesamte
Saison verstärkt werden muss. Man schafft ein Zubringervolk, das in jeder Zarge
1-2 Kö hat und stets auslaufende Brutwaben nach Bedarf abgenommen werden
können.
In diesem Volk kann man ein
Rähmchen mit 3 Zuchtwaben (ZW) setzen und die Kö unter Absperrgitter auf eine neue ZW setzen.
Man hat dann täglich Zuchtstoff zum einhängen ins GR-Volk. Zuvor wird auf jeder
Näpfchenplatte eine Kö Platte mit ausgebauten Kö-Zellen aufgesetzt, damit die
Baubienen die GR-Bienen nicht stören.
Dieser Effekt wirkt sich auf die Annahme und auch Futtersaftmenge aus. Die
Kö-Zellen werden bei den ersten Einsätzen voll ausgebaut und können so
unbeschränkte Zeit immer wieder eingesetzt werden. Das gut vorbereitete
weisellose Volk nimmt die Larven der Kö-Zellenplatte III / 116 gierig an. Die
auslaufenden Brutwaben werden einem Zubringervolk mit 3-4 Zargen entnommen,
welches auf jede Zarge eine leistungsstarke „0“ oder einjährige Kö hat. In den
weisellosen Völkern ist natürlich die biologische Varroa-Vernichtung besonders
intensiv, da alle Varroen stets unter Legedruck stehen und somit in die
spezielle V-Wabe sofort einziehen. Die GR-Jungbie ziehen sich auf die GR-platte
und inspizieren, pflegen und füttern die GR-Larven sofort und kontinuierlich.
Siehe auch Zuchtkalender und auch insbesondere den DVD Film mit allen
Arbeitsschritten.
Vorteile der GR-Produktion:
Die GR-Produktion im
weiselrichtigen Volk mit 1 x Näpf.platte III/116 geht schnell, einfach und
sozusagen nebenher. Es werden zwei Näpf.platten III/116 über Halbrahmen von
oben eingelegt und mit Plane und Deckel abgedeckt. Rechts und links sind gute
Pollen-Honigwaben, die entdeckelt werden und die GR-Produktion erheblich
verbessern. Bei schlechtem Wetter oder Trachtlücken muss gereizt werden.
Arbeitsablauf:
Zargendeckel abnehmen, Folie abziehen. Die mit GR gefüllte
Näpf.platte III entnehmen und 3 1/2tägige Näpfchenplatten mit 3 1/2tägigen
Larven im Austausch wieder einlegen. Folie und Deckel wieder auflegen, fertig. GR-gefüllte Näpfchenplatten
können direkt am Stand entleert werden. Kö-zellenplatte abnehmen und Maden in
GR-Sieb einklopfen. Die Flasche mit Trichter ist mit A-Gas gefüllt, sodass der
GR in sek.schnelle voll konserviert ist. Der GR-Rest im Näpfchen wird in den
anderen Trichter eingeklopft. Der GR läuft langsam in die Flasche ein. Der GR-Rest
wird am Schluss mit einer kleinen Spachtel oder einem guten Silikonpinsel in
die Flasche eingeputzt.